Der AfD Kreisverband Rhein-Lahn kritisiert die Einrichtung einer so genannten „Sozialberatungsstelle“ speziell für Menschen mit Migrationshintergrund durch die Verbandsgemeinden Nastätten, Loreley und Aar-Einrich.

Robin Classen, Vorstandsmitglied und Direktkandidat für den Wahlkreis 7 Diez/Nassau, erklärt hierzu:

„Die Schaffung einer Beratungsstelle für soziale, rechtliche und persönliche Fragestellungen nur für Personen mit Migrationshintergrund ist ein Anachronismus. Integration ist die Bringschuld des Einwanderers und heutzutage kann dieser sich sämtliche Informationen zu sozialen, rechtlichen und persönlichen Fragestellungen für den Steuerzahler kostenfrei über KI-Tools erfragen und wird dabei sogar in seiner Muttersprache beraten. Sollte die Beratung und die Unterstützung etwa bei der Wohnungssuche oder auch bei Kindergartenanmeldungen darüber hinaus tatsächlich einen Mehrwert bieten, wäre das umso schlimmer: Deutsche ohne Migrationshintergrund würden damit bei der Wohnungssuche sowie generell im Behördenalltag steuerfinanziert benachteiligt.“

Der Kreisvorsitzende Alexander Heppe ergänzt: „Natürlich können die Verbandsgemeinden bequem darauf verweisen, dass ihnen ja keine Kosten entstehen und dass das Land die horrenden 176.000 € für zwei Jahre Teilzeitstelle übernimmt. Mit dieser Mentalität ist eine seriöse Haushaltspolitik auf allen Ebenen aber nicht möglich. Nicht jedes unsinnige Fördergeld der scheidenden Ampel-Regierung muss abgerufen werden.“

–  Der Kreisvorstand der AfD Rhein-Lahn